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Komplementärmedizin

Der Begriff „komplementär“ bedeutet laut Brockhaus Definition ursprünglich „das Verhältnis zweier sich gegenseitig ausschließender, sich aber ergänzender Begriffe“.

Es handelt sich zum einen um die sog. „Schulmedizin“ wie sie jeder Arzt und Zahnarzt im Studium erlernt, zum andern um die „Komplementärmedizin oder auch Regulationsmedizin“, die kein Gegner der Schulmedizin ist, sondern diese durch ihre speziellen Verfahren und Leistungen ergänzt.
Kernpunkt der Regulationsmedizin ist es, die Hintergründe eines Leidens gleich welcher Art zu erforschen und den Körper dazu zu veranlassen, selbst die nötigen Korrekturschritte einzuleiten, nachdem man ihm die dazu notwendigen Informationen geliefert hat.

Da der Zahn-, Mund - und Kieferraum eine Fülle von Möglichkeiten beinhaltet, die negative Auswirkungen auf die Systeme des Körpers haben können (zahnärztliche Werkstoffe, Herde, Zahnfleischtaschen, verlagerte Zähne, tote Zähne, Kiefergelenk, Bakterien, Parasiten, Viren usw.), liegt es sehr nahe, auch hier die Regulationsdiagnostik einzubinden.

Folgende in meiner Praxis angewendete Verfahren sollen hier eine kurze Darstellung erfahren:

 

1. Übersichtsdiagnostik – sie dokumentiert die energetische Ausgangslage

Pulsoszillographie

Das Verfahren wurde in den 70iger Jahren entwickelt und ermöglicht es dem Untersucher, einen Überblick über die energetische Grundsituation der  Hauptmeridiane des Körpers zu erhalten. Obwohl es ähnlich einer Blutdruckmessung verläuft, ist das  Ergebnis unabhängig vom Blutdruck oder der Herzfrequenz.
Übersichtsmessungen wie die Pulsoszillographie sind von großer Bedeutung, da sie bereits im Vorfeld einer zeitaufwendigen Systemdiagnostik Hinweise auf die am stärksten belasteten Systeme geben und so einem  gezielten  Vorgehen bei der Testsystematik den Weg ebnen. Sie lassen sich auch auf einfache und kostengünstige Weise zur Verlaufskontrolle einsetzen.


Herz Raten Variabilität?

Die HRV ist eine Messgröße der neurovegetativen Aktivität und der autonomen Funktion des Herzens. Sie beschreibt die Fähigkeit des Herzens, den zeitlichen Abstand von Herzschlag zu Herzschlag (RR – Abstand) laufend zu verändern, um sich inneren und äußeren Belastungen des Herzens anzupassen. Diese Anpassungsfähigkeit des Herzens basiert auf einem optimalen Zusammenspiel des sympathischen und parasympathischen Nervensystems.

Hochfrequente elektrische Impulse des Parasympathikus führen zu einer sehr schnellen Absenkung der Herzfrequenz; die Freisetzung von Acetylcholin führt zu einer Gefäßerweiterung:

Die niederfrequenten Impulse des Sympathikus bewirken dagegen eine Steigerung der Herzfrequenz durch Freisetzung von Adrenalin und Noradrenalin.

Eine gute HRV erreicht der Körper, wenn eine Balance zwischen Sympathikus und Parasympathikus besteht (Sympathikus = das Gaspedal beim Auto wird betätigt und der Parasympathikus = die Bremse ist technisch gut gewartet und wird verantwortungsvoll eingesetzt). Mit Hilfe der Messungen und Auswertungen der HRV wird dieses Zusammenspiel deutlich und auf seine Effektivität prüfbar.

In der ZAHNMEDIZIN kann die HRV Messung eingesetzt werden:
- im Zusammenhang mit Ganzheitsdiagnostik zur Vor – und Verlaufskontrolle
- bei allen funktionellen Erkrankungen der Kaumuskulatur und des Kiefergelenkes, da hier häufig Instabilitäten des vegetativen Nervensystems parallel laufen; dabei spielen psychische Belastungen eine große Rolle
- im Zusammenhang mit Parodontalerkrankungen, die u.a. auch mit Defiziten der Makro – und Mikronährstoffe verknüpft sind. Diese wirken sich gleichfalls auf die HRV aus

 

2. Kausaldiagnostik – und therapie  – mit ihrer Hilfe ist es möglich, gezielt die ursächliche Problematik zu erkennen

Elektroakupunktur nach Dr. Voll (EAV)

Zur EAV erhalten Sie auf Anfrage eine gesonderte Kurzinformation der „Internationalen Gesellschaft für Elektroakupunktur nach Dr. Voll“.
Wir halten diese Methode für die exakteste biometrische Testmethode, die es heute gibt.
Dabei werden Hautwiderstände an Akupunkturpunkten an  Händen, Füßen und im Gesicht gemessen. Es ist mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass am Akupunkturpunkt die ein besonderes Leitwertverhalten zeigt, das sich die sog. biometrischen Methoden zur Diagnostik nutzbar machen können. Aus den Messwerten und einem anschließend durchgeführten sog. Resonanztest lassen sich Rückschlüsse auf Geschehen im Meridian, einer in der klassischen Akupunktur gefundenen Energieleitbahn, ziehen. Im Resonanztest kann, durch Einbringung eines homöopathisch aufbereiteten Stoffes an den Messkreis, eine Messwertveränderung erzielt werden. Ein passendes Mittel wird den Messwert stets in einen Normbereich führen und stellt sowohl ein Diagnostikum als auch ein Therapeutikum dar. In der Früherkennung möglicher Störungen hat sich die EAV ebenso bewährt, wie in der Störfelddiagnostik (Herde) als auch in der Bestimmung von Stoffen, die für den Körper unverträglich sind wie z.B. zahnärztliche Materialien. Einen aktuellen Überblick über dieses Testverfahren gebe ich in meinem aktuellen Buch "Regulationsmedizin in Theorie und Praxis".

Wertvolle Unterstützung erfährt die EAV durch die Ergänzung mittels Homopat-Testsystem und  BEST – Testsystem; beide stellen die zurzeit  ausgereiftesten computergestützten Testverfahren dar. Mit diesem System ist es möglich, Medikamenteninformationen aus dem PC abzugreifen und die Reaktion des Körpers darauf zu messen. Durch Scanner – Effekte des Systems ist es möglich, in kurzer Zeit eine große Zahl z.B. homöopathischer Mittel abzufragen und dadurch die Gesamttestzeit stark zu reduzieren

Physioenergetik

Es handelt sich um ein Muskeltestverfahren – ähnlich der Kinesiologie -  das vor allem hilft, die Testfähigkeit eines Patienten am Untersuchungstag zu überprüfen. Es gibt Dinge, die eine solche Testfähigkeit einschränken Können!
Dabei kommt der sog. Armlängen – Reflex beim Testen zur Anwendung aufgrund dessen Veränderung Rückschlüsse auf Ursachen von Pathologien gezogen werden können.
Durch die Physioenergetik kann  diagnostiziert und therapiert werden. Außerdem werden bereits in dieser Vordiagnostik Hinweise auf Belastungsfaktoren gefunden, so dass die sich anschließende Elektroakupunkturdiagnostik gezielter stattfinden kann.

 


3. Weitere regulationsdiagnostische und therapeutische Verfahren:

      TFT – thought field therapy

Diese Methode wurde vor ca. 20 Jahren von dem amerikanischen Psychologen Dr. Roger Callahan entwickelt, nachdem dieser bereits 30 Jahre in klinischer Psychologie und Psychotherapie gearbeitet hatte. Sein Ziel war es, über eine  schnell wirkende Methode zu verfügen, die dem Patienten in seinem psychischen Problem rasche Hilfe bieten konnte.


Er fand heraus, dass das biologische System hierzu Hilfsmittel bereit hält, derer man sich nur bedienen musste. Kernstück ist die Analyse eines Codes bestimmter Akupunkturpunkte, die sodann lediglich mit den Fingern beklopft werden. Dabei sind sowohl die strenge Einhaltung des gefundenen Codes als auch eine intensive Konzentration auf das zu bearbeitende Problem von ausschlaggebender Bedeutung.


Als weitere heute wirklich unschätzbare Therapiemöglichkeit hat er ein System entwickelt, mit dem es gelingt ohne Einnahme von Medikamenten Toxine aus dem Körper auszuleiten gleichgültig welche dies sind. Gerade heute werden dem homöopathisch tätigen Arzt oder Zahnarzt mehr und mehr Mittel entzogen, da die Zulassung sosehr erschwert wird, dass die kleinen homöopathischen Firmen kaum noch in der Lage sind diesen Anforderungen gerecht zu werden.

                                 
           Body talk nach Dr. Veltheim

Im  Bodytalksystem werden Elemente aus der traditionellen Chinesischen Medizin TCM, Angewandter Kinesiologie, Yoga und Quantenphysik zu einem ganzheitlichen System vereint. Dr. John Veltheim, selbst Akupunkteur, Chiropraktiker und Reikimeister entwickelte dieses außergewöhnliche System in den neunziger Jahren in den USA.
Body Talk ist lebendige Informatik. Erkrankt ein Mensch, hat eine Vielzahl seiner Selbstregulationsmechanismen versagt. Bodytalk unterstützt den Körper, seine Fehlschaltungen zu erkennen und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Energie kann wieder ungehindert fließen, Gesundheit sich von selbst „einstellen“.

Zur Technik: sie besteht darin, systematisch durch Fragen und Berührung (Bodytalk = Gespräch mit dem Körper), sowie ständiges sanftes testen eines Muskels (Biofeedback) spezifische Körperzonen herauszukristallisieren, die im komplexen Gesamtsystem Mensch korrigiert werden wollen. Ein ja/nein als Kommunikationsbasis wird über einen schwach bzw. stark reagierenden Muskel hergestellt. Die an sich schon erstaunliche Fähigkeit des Körpers, auf Fragen über den Muskeltest zu reagieren ist aus der Kinesiologie bekannt. Durch verstärkte Atmung (Yoga), Berührung und Beklopfen von Kopf und Brustbein werden die gefundenen Zonen vernetzt und aktiviert. Kommunikation wiederherzustellen ist der Schlüssel und das eigentliche Ziel der Body Talk Balance.

Betrachtet man die körperlichen Reaktionen nach Body Talk z.B. mit der EAV, so lassen sich deutlich stabilisierte Messwerte registrieren. Ebenso zeigt in einer hohen zahl von Fällen die Heart Rate Variability signifikante Verbesserungen.

 

Homöopathie


In Verbindung mit den oben genannten Testmethoden kommen die unterschiedlichsten pflanzlichen oder homöopathischen Mittel zur Anwendung. Sie sollen den Körper anregen, zur Eigenregulation zurückzufinden. Im Gegensatz zu z.B. einem Antibiotikum, das einen steuernden Einfluss ausübt, zeigt die Homöopathie dem Körper einen Weg auf, wie er mit eigener Kraft seine Gesundheit wieder zurückerlangt.


Kraniosakraltherapie


Seit langem ist bekannt, dass im Körper ein dritter Bewegungsrhythmus neben Atmung und Blutkreislauf besteht - der kraniosakrale Rhythmus. Er entsteht durch eine Fluktuation (ein "Schwappen") der Liquorflüssigkeit im Gehirn. Diese Bewegung lässt sich mit den Händen am Körper, insbesondere am Kopf und am Kreuzbein erfühlen. Ist diese Bewegung durch irgendwelche Einflüsse behindert, so kann die Gesundheit darunter leiden. Ein wichtiger Einfluss geht von den Zähnen, insbesondere den Zahnkontakten aus, da das Kiefergelenk über das Schläfenbein mit anderen Schädelknochen verknüpft ist. Therapeutisch lassen sich vorhandene Blockaden durch eine sehr sanfte manuelle Therapie lösen.
Magnetfeldtherapie
Das "Unitron System" wurde von Dr. Warnke, Universität Saarbrücken, entwickelt und bewirkt eine Verbesserung der Zellernährung auf der Grundlage von Durchblutungssteigerung und verbesserter Sauerstoffversorgung des Zellsystems. In der Zahnmedizin finden solche Systeme Anwendung in Vor - und Nachbehandlung von chirurgischen Eingriffen, Verbesserung der Lymphabflüsse des Zahn-, Mund - und Kiefergebietes sowie Entspannung der Kaumuskulatur.

 

                     NEU: Intervall Hypoxie Hyperoxie Therapie IHHT
Therapeutisches Zelltraining macht müde Mitochondrien wieder munter!

Das sog. Intervall-Hypoxie-Training (IHT) ist ein innovatives Verfahren in der ganzheitlichen Medizin mit sehr breitem Anwendungsspektrum. Wir kennen alle aus dem Sport das Höhentrainingslager; dort wird naturgemäß ein Stoff wirksam: die Höhenluft, eine etwas „dünnere“ Luft als wir normalerweise gewöhnt sind.
Die Hypoxie, also die Versorgung durch eine Atemluft mit geringerem Sauerstoffgehalt („dünne Luft“), ist seit mehr als 100 Jahren Gegenstand der physiologischen und medizinischen Forschung. Seit mehr als 40 Jahren werden die physiologischen Effekte der sog. Intervall Hypoxie erforscht.
Wenn wir an Hypoxie denken, dann verbinden wir in der Medizin damit meistens etwas Bedrohliches: Herzinfarkt oder Cerebralinfarkt, Schlafapnoe, Taucherkrankheit usw...
 
Während im Westen überwiegend der Schwerpunkt der Forschung auf den „negativen“ Effekten der Hypoxie auf den Organismus im Zentrum der Forschung stand, wurde und wird auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR und China seit ca. 40 Jahren der POSITIVE Effekt der Intervall-Hypoxie erforscht.

Bei dem neueren IHT Plus Verfahren inhaliert die Person im Intervall Luft mit reduzierter Sauerstoffkonzentration (15% - 9% O2, Hypoxie Phase – die normale Atemluft unserer Umgebung besitzt eine Sauerstoffgehalt von 21%) und gesteigerter Sauerstoffkonzentration (34,5% O2, Hyperoxie-Phase).  Das Training erfolgt bei bequem sitzender Position.
Der Grad der Hypoxie und die Länge der Intervalle werden in unserer Praxis vor der Behandlung individuell per Muskeltest bestimmt, zusätzlich wird das System per Biofeedback Regulation über den am Finger online gemessenen Sauerstoff Partialdruck des Kapillarblutes gesteuert.

 

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